Gaußkanone: Mit Gauß ins Ziel

Physikalische Spielerei nach dem genialen Mathematiker Carl Friedrich Gauß

  • ab 14 Jahre
  • Material: Holz, Metall
  • Länge Rampe ca. 16, Ø Kugeln ca. 1,5 cm
  • Gewicht (mit Verpackung): ca. 140 g
  • Lieferumfang: Gaußkanone mit Rampe und Ziel

Bestell-Nr.:
ME01422

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49,90 €*

  • Abschussrampe und Ziel aus Birnbaumholz
  • je zwei Stahlkugeln und zwei Neodym-Magnetkugeln
  • mit Anleitung
  • Made in Germany

Bei der Gaußkanone verwandelt sich eine Stahlkugel durch die geschickte Anordnung von Neodym-Magneten in ein Geschoss, das mit unglaublichem Tempo davonfliegt.

Das zugrunde liegende Prinzip beruht auch auf den Arbeiten des überaus genialen Mathematikers Carl Friedrich Gauß, der einst mit seinem Porträt nebst der von ihm gefunden Glockenkurve den 10-Mark-Schein zierte.

So hat sich für magnetisch beschleunigte Projektile der Name Gaußkanone bzw. Gaußgewehr eingebürgert. Die hier gezeigte physikalische Spielerei wird auch liebevoll Küchenkanone genannt.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Vorne auf der Rampe werden der Reihe nach die zwei Stahlkugeln und dahinter ein Neodym-Magnet platziert. Den anderen Neodym-Magneten lässt man von der Erhebung der Rampe rollen. Sobald man ihn loslässt, wird er aufgrund der magnetischen Anziehung stark beschleunigt. Entsprechend groß ist die Wucht, mit der die Neodym-Magnete aufeinandertreffen. Dieser Impuls überträgt sich auf die zuäußerst liegende Stahlkugel, die dann mit hohem Tempo Richtung Tor fliegt und dieses trifft - wenn man denn alles richtig gemacht hat.

Ähnlich funktioniert das Newton Pendel. Auch hier wird prallen Kugeln elastisch zusammen. Der Impuls und die Bewegungsenergie bleiben dabei erhalten und übertragen sich durch die Kugeln hindurch. Unter Impuls versteht man das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit eines Körpers. Je größer die Masse und/oder die Geschwindigkeit, desto größer der Impuls.

Glücklicherweise findet das Prinzip des Gaußgewehrs heute keinerlei militärische Anwendung, auch wenn diese Art von Geräten in der Theorie existieren und darüber hinaus ein beliebtes Projekt für Bastler und Tüftler ist.

Die Projektile werden dabei jedoch in aller Regel nicht durch einen Magneten beschleunigt, sondern mittels elektromagnetischer Kräfte, die man durch eine Anordnung von stromdurchflossenen Spulen erzeugt. Die Nachteile sind offensichtlich. Erstens entsteht im Gewehr Wärme und außerdem benötigt es sehr viel Strom.

Je nach eingesetzten Projektilen spricht man übrigens von ferromagnetischen oder induktiven Gaußkanonen. Bei den einen ist das Projektil bereits magnetisch. Bei den anderen wird hingegen mit Wirbelströmen gearbeitet. Solche Wirbelströme kann man besonders gut bei der Lenz'schen Röhre erleben.

 

 Achtung: Dieses Produkt ist kein Spielzeug. Magnete, die im Körper einander oder einen Metallgegenstand anziehen, können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate, wenn Magnete verschluckt oder eingeatmet wurden. Von Herzschrittmachern, Monitoren, magnetischen Speichermedien, Kompassen und mechanischen Uhren fernhalten. Vorsicht: Diese Magnete können brechen und splittern.

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