Großes Praxinoskop

Ein zauberhaftes Spiegelkabinett der bewegten Bilder.

  • ab 14 Jahre
  • Material: Holz, Glas, Karton
  • Höhe: 21 cm, Ø 21 cm
  • Gewicht mit Verpackung: 1600 g
  • Lieferumfang: ein Praxinoskopmit 20 Bildstreifen

Bestell-Nr.:
OP02110

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86,00 €*

Das Praxinoskop ist eine Weiterentwicklung des Zoetrop und erzeugt die Illusion von bewegten Bildern. Es nutzt dazu den stroboskopischen Effekt. Erfunden von dem französischen Fotografen Charles-Émile Reynaud um 1877, lässt das Praxinoskop bewegte Bilder mittels einer Spiegelanordnung entstehen. Bereits 1892 gelang es mit Hilfe des Praxinoskop und ein paar Tricks einen bis zu 15 Minuten langen Film zu zeigen. Dieses optisches Gerät stellt ein Vorläuferverfahren der Kinematographie dar und zugleich eine Verbesserung des Zoetrop.

Reynauds Ziel war es gewesen, das Zoetrop, dass zu dieser Zeit sehr beliebt war zu verbessern. Insbesondere waren beim Zoetrop die Bilder mitunter nur unschaf und verzerrt zu erkennen, da man diese durch Schlitze betrachtete. Tatsächlich wurde das Praxinoskop wegen seiner besseren Bildqualität sehr schnell sehr populär.

Um die Bilder zum Leben zu erwecken, legt man in die Trommel einen Papierstreifen. Auf ihm befinden sich eine Abfolge von Bildern, die einen Bewegungsablauf darstellen. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, sollten die Bilder genau gegenüber von den Spiegeln liegen.

Schaut man nun auf einen der Spiegel und versetzt die Trommel in Drehung, so scheint es als würden sich die Bilder bewegen. Dieser Eindruck entsteht, weil das Auge in jedem Spiegelsegment ein neues Bild sieht. Das Gehirn interpretiert dies aber als die Bewegung ein und derselben Abbildung. Damit auf diese Art und Weise ein scheinbar bewegtes Bild entstehen kann, braucht es etwa 14 bis 16 Bilder pro Sekunde.

Das Praxinoskop wird mit einer Reihe von Streifen mit unterschiedlichen Motiven geliefert.


Schnelle Fakten zur Entwicklung des Kinos:

1832 Penakistiskop/Stroboskop
1834 Zoetrop
1868 Daumenkino
1877 Praxinoskop

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