Holmes Stereobetrachter

3D-Bilder wie zu Großvaters Zeiten mit dem Stereobildbetrachter

  • ab 14 Jahre
  • Material: Holz, Glas, Karton
  • Maße: ca. 36 x 17 x 16 cm
  • Gewicht (mit Verpackung): ca. 1100 g
  • Lieferumfang: ein Stereoskop, 12 Stereobildpaare

Bestell-Nr.:
OP02213

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148,00 €*

  • Nachbildung eines Gerätes von 1862
  • Abstand Bild-Prismenbrille verstellbar
  • Insgesamt 12 Stereobildpaare
  • Sonderanfertigung

Falls Sie eigene Stereobildpaare mit diesem Gerät betrachten möchten, dann beachten Sie bitte folgende Hinweise zu den Abmessungen: Die zum Stereoskop gehörenden Bilder haben Maße von ca. 4,5 x 6,5 cm (ein Bild). Auf jeder Karte befinden sich zwei solcher Bilder direkt nebeneinander. Der Abstand Glas der Prismenbrille – Bildhalter beträgt im ausgefahrenen Zustand etwa 24,5 cm.

Zur Geschichte der Stereobetrachter

Von ca. Mitte des 19. bis ca. Mitte des 20. Jahrhunderts waren diese Art von Stereobetrachter populär. Der Abstand zwischen dem Bild und der Prismenbrille ist verstellbar und die Augen werden vor dem Umgebungslicht geschützt.

Der Stereobetrachter, den Sie hier sehen, ist eine Nachbildung eines Stereoskops des Amerikaners Oliver Wendell Holmes aus dem Jahr 1861/1862.

Holmes griff bei seiner Entwicklung er auf Erkenntnisse und Entwicklungen der Briten Sir Charles Wheatstone und Sir David Brewster zurück. 1838 bereits erfand Sir Charles Wheatstone ein erstes Stereoskop, das es einem erlaubte zwei Bilder gleichzeitig aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Durch eine solche Anordnung entsteht der Eindruck von räumlicher Tiefe.

Wheatstone Apparat war allerdings sehr unhandlich und kompliziert. Brewster, der auch das Kaleidoskop erfunden hat, konstruierte in den 1840er Jahren dann einen stereoskopischen Betrachtungsapparat in Form eines Holzkastens, der nicht nur kompakt, sondern auch leicht zu bedienen war. 

Letztlich führte die parallele Entwicklung der Fotografie dazu, dass sich das Stereoskop von einer wissenschaftlichen Kuriosität zu einem der beliebtesten Spielzeuge der bürgerlichen Schicht ab 1850 entwickelte.

Bis heute werden Stereoskopkameras verkauft, mit den man 3-D-Bilder für diese Art von Stereobetrachtern aufnehmen kann.

Früher wie heute werden dazu Bilder mit zwei Kameras aufgenommen, die etwa um den Augenabstand bzw. Pupillenabstand eines Menschen versetzt sind. Dies sind üblicherweise 60 bis 70 mm. Richtet man den Blick auf diese Stereobildpaare, kann das Gehirn diese unter entsprechenden Bedingungen zu einem einzigen überlagen, wobei der Eindruck von räumlicher Tiefe entsteht.

Das Überlagern von zwei Bildern durch das Gehirn ist nämlich genau das, was beim räumlichen Sehen geschieht. Bei der Betrachtung von Gegenständen oder Landschaften nehmen die beiden Augen zwei unterschiedliche Bilder wahr. Aus den Abweichungen zwischen diesen Bildern kann unser Gehirn Rückschlüsse auf Entfernungen ziehen und dies ermöglicht uns eine räumliche Wahrnehmung.

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