Mondkalender und Gezeitenrechner

Replik - das Original kann man im British Museum in London bestaunen

  • ab 14 Jahre
  • Material: Metall, Holz
  • Höhe: ca. 18 cm
    Ø Scheibe: ca. 12 cm
  • Lieferumfang: ein Mondkalender und Gezeitenrechner

Bestell-Nr.:
AS01251

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93,00 €*

Diese Nachbildung eines alten astronomischen Gerätes stellt ein Replik eines Instruments aus dem Jahre 1570 dar, signiert von Humphrey Cole. Heute ist dieses im British Museum in London zu finden.

Die Kenntnis der Mondphasen ist nicht nur für die Kalenderrechnung wichtig, sondern auch für die Vorhersage von Ebbe und Flut. Dieser Mondkalender im Stil des 16. und 17. Jahrhunderts ist gleichzeitig ein Rechenschieber, der für die Jahre 2008 bis 2199 ausgelegt ist. Die Grundplatte enthält einen Kalender mit dem Mondjahr von 354 Tagen, jeder Monat ist in die 29,5 Tage von Neumond zu Neumond unterteilt.

Eine zweite, drehbare Scheibe enthält einen Kalender mit den 365 Tagen und den 12 Monaten des Sonnenjahrs, außerdem Tierkreiskalender. Die dritte, ebenfalls drehbare Scheibe zeigt die Epakte an – das ist das Alter des Monds am 31. Dezember des Vorjahrs. Mit ihr kann der Mondkalender am jeweiligen Sonnenjahr ausgerichtet werden.

Die Rückseite mit dem Gezeitenrechner zeigt ein Ziffernblatt mit den Stunden im 24-Stunden-Format, auf der Grundplatte sind außerdem die 32 Namen der antiken Windgötter eingraviert. Eine drehbare Scheibe überlagert die Namen und hat Markierungen für die 29,5 Unterteilungen für die 29,5 Tage des Mondmonats.

Dieser Mondkalender benutzt ein vereinfachtes Modell der Himmelsmechanik, trotzdem liefert er brauchbare Ergebnisse und macht die Periodizität des Mondlaufs verständlich.

So funktioniert der Mondkalender und Gezeitenrechner

Zuerst wird die Epakte mit dem inneren Ring bestimmt. Er ist auf das Jahr 2008 geeicht, der Zeiger muss dann auf der Spalte 0 stehen – für spätere Jahre wird er einfach um die entsprechende Differenz weitergedreht. In der Spalte lässt sich dann die Epakte ablesen, für 2008 z.B. die 22. Um beide Kalender zu synchronisieren, muss der Zeiger am Sonnenkalender auf der mittleren Scheibe also auf den 22. Tag des Mondkalenders der Basisplatte zeigen. Für jeden Tag des Sonnenjahrs kann nun das Mondalter auf der äußeren Skala abgelesen werden. Der Wert ist etwa auf einen Tag genau – die Ungenauigkeit kommt schon daher, dass nicht angeben wird, ob Neumond Mittags oder in der Zeit um Mitternacht ist.

Wenn Sie so das Mondalter bestimmt haben, können Sie mit dem Gezeitenrechner auf Ebbe und Flut berechnen. Dazu drehen Sie den Zeiger auf die XII und addieren die Hafenzeit. Dieser Wert ist für jeden Hafen individuell und hängt von den geografischen Bedingungen ab; er gibt an, um wieviel der Eintritt der maximalen Flut vom Meridiandurchgang des Mondes abweicht.

Auf der Skala der drehbaren Scheibe suchen Sie dann das Mondalter – es liegt an der Stunde an, zu der die Flut auftritt. Die zweite Flut erfolgt immer zwölf Stunden später. Um die exakte Zeit zu bestimmen, müssen Sie noch die Zeitgleichung der Sonne und die Zeitzone berücksichtigen sowie die ggf. die Sommerzeit.

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