Brummkreisel, Musikkreisel, Choralkreisel

Brummkreisel sind schon seit je her bekannt. In der einfachsten Ausführung bestehen sie aus einem Hohlkörper aus Holz, besitzen eine Einkerbung/Öffnung an der Seite und erzeugen einen einzelnen Ton, der von Bauart und Drehgeschwindigkeit abhängt. Der Choralkreisel erzeugt jedoch nicht nur einen Ton, sondern viele verschiedene. Dafür sind im Kreisel verschiedene Stimmzungen mit unterschiedlichen Tonlagen angebracht. Der Brummkreisel aus Weißblech wurde 1879 von der Firma Bolz in Zirndorf patentiert. Später brachte Bolz auch den Choralkreisel auf den Markt.

Wie funktionieren Brumm-, Musik- und Choralkreisel?

Ein Brummkreisel besteht üblicherweise aus einem Hohlkörper aus Holz oder Metall (früher wurden sie beispielsweise auch aus Elfenbein hergestellt) und besitzt eine oder mehrere Einkerbungen oder Löcher. Streicht Luft über diese Öffnungen, so entsteht ein Ton ähnlich dem, der zu hören ist, wenn man eine Flasche anbläst.

Eine Weiterentwicklung des Brummkreisels ist der Musik- oder Choralkreisel. Damit diese überhaupt Töne von sich geben können, müssen sie sehr schnell drehen. Dies wird beispielsweise durch einen Antrieb über eine lang gezogene Schraube erreicht, die an einen Drillbohrer erinnert. Diese Stange drückt man so lange wiedeholt in den Kreisel, bis er schnell rotiert. Andere Versionen des Brummkreisels werden über eine Schnur angedreht.

An der breitesten Stelle des Kreisels befinden sich mehrere Löcher. Durch die Fliehkraft wird dort Luft hinausgedrückt. Dadurch entsteht im Innern des Kreisels ein Unterdruck, der durch die Luft ausgeglichen wird, die durch die Schlitze am Fuß des Kreisels an den vier Zungen hereinströmt. Die Zungen sind deutlich zu erkennen, lugt man durch die unteren Schlitze in das Innnere eines solchen Kreisels.

Durch die Luft werden die Zungen in Vibration versetzt und geben dann Töne von sich. Mehr Informationen und Quellenangaben sind hier zu finden.

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