Sextant - Oktant

Ein Replik aus dem 18. Jahrhundert - voll funktionsfähig

  • ab 14 Jahre
  • Material: Holz, Metall
  • Maße: ca. 34 x 28 x 5 cm
  • Gewicht (mit Verpackung): ca. 1400 g
  • Lieferumfang: ein Sextant

Bestell-Nr.:
AS01233

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196,00 €*

  • Replik eines Gerätes aus dem 18. Jahrhundert
  • voll funktionsfähig
  • optisches Messgerät zur Winkel-, Abstands- und Positionsbestimmung

Dieser prächtige, voll funktionsfähige Sextant aus Holz und Metall ist die Replik eines Geräts aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Genau genommen ist es ein Oktant, da seine Messskala nur 45° statt 60° umfasst. Über zwei Spiegel, von denen einer beweglich ist, können die Bilder zweier Objekte nebeneinander platziert und so der Abstand zwischen den beiden bestimmt werden. In der Seefahrt konnte auf diese Art und Weise in Verbindung mit einer präzisen Uhr die Höhe der Sonne zur Mittagszeit bestimmt werden; daraus lässt sich der Breitengrad ermitteln, auf dem man sich befindet.

Der Sextant entspricht den ersten Geräten, wie sie 1731 unabhängig voneinander in England und den amerikanischen Kolonien vorgestellt wurde. Solche Spiegelsextanten ermöglichten Messungen in einer für die damalige Zeit sensationellen Geschwindigkeit und Genauigkeit. Ende des 18. Jahrhunderts wurde er durch den modernen Sextanten ersetzt, der auch größere Winkelabstände als 90° messen konnte.

Es ist übrigens noch gar nicht so lange her, dass die alleinige Methode der Ortsbestimmung auf hoher See die Ermittlung der Höhe eines Gestirns über dem Horizont war bzw. die Abstände der Gestirne untereinander. Nach wie vor sind diese Methoden neben GPS, also satellitengestützten Systemen in der Seefahrt im Einsatz.

Und so funktioniert der Sextant bzw. Oktant

Der bewegliche Arm (die Alhidade) wird auf 0° gestellt, anschließend wird durch das Peilloch der Horizont anvisiert. Er muss zweimal sichtbar sein – das untere Glas ist nur zur Hälfte verspiegelt, sodass man auf der linken Seite geradeaus sieht und rechts daneben das Bild des oberen Spiegels sieht. Dann wird die Alhidade und mit ihr der zweite Spiegel so verstellt, dass man das Bild des Sterns, dessen Höhe man messen will, auf einer Höhe mit dem Horizont sieht. Für die Bestimmung der Sonnenhöhe gibt es einschwenkbare Filter, um das Licht zu dämpfen und den kurzzeitigen Blick in die Sonne zu ermöglichen, ohne gleich Augenschäden davonzutragen (Sehen Sie niemals ohne Filter in die Sonne, um keine Augenschäden zu riskieren!) Auf der Gradskala am unteren Ende des Sextanten können Sie dann die Höhe des Gestirns über dem Horizont ablesen.


Der Messfehler war bei diesen frühen Geräten recht groß, sodass die Position oft nur sehr ungenau bestimmt werden kann. Oft betrug die Abweichung mehrere Kilometer. Bei den ersten Modellen kam erschwerend dazu, dass sich das Holz im nassen Meeresklima verziehen konnte. Die Probleme bei der Positionsbestimmung in der Ära der Segelschiffe lässt sich mit diesem Gerät sehr gut nachvollziehen, ebenso wie die Technik dahinter.

Sicherheitshinweis: Bitte beachten Sie, dass ein direkter Blick in die Sonne das Auge nachhaltig beschädigen kann.

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