Solar-Fotopapier

Solarfotografie leicht gemacht - Entwicklung erfolgt mit Wasser

  • ab 14 Jahren
  • Format Fotopapier: etwas kleiner als DIN A5 und DIN A4
  • Gewicht: ca. 60 g
  • Lieferumfang: 20 Blatt (ca.DIN A5) und 10 Blatt (ca. DIN A4), mit Anleitung

Bestell-Nr.:
EL03302

Sofort lieferbar, Lieferzeit** ca. 1 bis 3 Tage

8,90 €*

  • Belichtung mit Sonnenlicht oder anderen Lichtquellen
  • "Entwicklung" und Fixierung mit Leitungswasser
  • unfiftig und kinderleichte Handhabung

Dieses Spezialpapier aus Recylingmaterial reagiert empfindlich auf blaues bis UV-Licht und eignet sich zur Herstellung von Solargrafiken und fotografischen Abzügen. Dazu legt man beliebige flache Gegenstände auf das Papier und belichtet dieses für einige Zeit.

Besonders hübsch sind Abbildungen von Pflanzen, ihrer Blüten und Blätter. Ebenso kann Schriftstücken oder Zeichnungen verwenden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die aufgelegten Motive hinterlassen nach einer nur kurzen Belichtungszeit an der Sonne ihre Konturen deutlich sichtbar auf dem Fotopapier.

Das angewendete Verfahren wird Cyanotypie, Blaudruck oder Eisenblaudruck genannt und stammt aus der Zeit, als die Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte. Früh schon konnte man so stabile fotografische Abbildungen herstellen. Entdeckt hat das Verfahren der englische Naturwissenschaftler Sir John W. Herschel im Jahr 1842.

Die Entwicklung und Fixierung der Bilder erfolgt in Leitungswasser. Weder ist eine Dunkelkammer dazu notwendig noch bedarf es gesundheitlich bedenklicher Chemikalien. Auch die Beschichtung des Solar-Fotopapiers ist ungiftig.

Zur Chemie der Cyanotypie 

Bei der Cyanotypie wird das Papier normalerweise mit einer Lösung von zitronensauren Eisen und rotem Blutlaugensalz beschichtet. Wird diese Beschichtung UV-Licht ausgesetzt, kommt es zu einer fotochemischen Reduktion von Eisen-III- zu Eisen-II-Salz. Letzteres wiederum ist wasserunlöslich. In den Teilen des Papiers, die nicht belichtet wurden, ist nach wie vor eine wasserlösliche Eisenverbindung enthalten, die später mit Wasser ausgewaschen wird. Eine eigentliche Entwicklung findet dabei gar nicht statt, auch wenn man den Prozess natürlich trotzdem als solchen bezeichnen kann. Das entstandene Berliner Blau wird auch als Preußischblau oder als Eisenblau bezeichnet. 

Der Begriff Blaupause geht auf die Cyanotypie zurück, da früher mit diesem einfachen und kostengünstigen Verfahren auch Kopien angefertigt wurden.

gut funktionierendes Experiment

Berni - 2016-05-27 15:49:16
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