Stereoskopischer Bildbetrachter

Stereoskopie zum Anfassen, Ausprobieren und Verstehen

  • ab 14 Jahre
  • Material: Holz, Metall, Glas
  • Maße: 14 x 12,5 x 5 cm (L x H x B)
  • Gewicht mit Packung: ca. 6000 g
  • Lieferumfang: ein Stereoskop mit 10 Stereobildpaaren

Bestell-Nr.:
OP02112

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49,00 €*

  • Bildbetrachter für Stereoskop-Bilder
  • Mit 10 Stereobildpaaren
  • In Deko-Box mit Jugendstil-Motiv

Wer denkt, dass die Simulation von dreidimensionalen Bildern, also 3D-Bildern, etwas Neuartiges ist, der täuscht sich. Spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts war bekannt, wie man durch die Überlagerung von zwei fast gleichen Bildern die Illusion von räumlicher Tiefe erzeugen kann. Das Verfahren nennt man Stereoskopie und es kommt auch bei modernen 3D-Filmen zum Einsatz.

Früher wie heute werden dazu Bilder mit zwei Kameras aufgenommen, die etwa um den Augenabstand bzw. Pupillenabstand eines Menschen versetzt sind. Dieser Abstand beträgt normalerweise 60 bis 70 Millimeter. Richtet man den Blick auf diese Stereobildpaare, kann das Gehirn sie unter entsprechenden Bedingungen zu einem einzigen überlagen, wobei der Eindruck von räumlicher Tiefe entsteht.

Das Überlagern von zwei Bildern durch das Gehirn ist nämlich genau das, was beim räumlichen Sehen geschieht. Bei der Betrachtung von Gegenständen oder Landschaften nehmen unsere Augen zwei unterschiedliche Bilder wahr. Aus den Abweichungen zwischen den Bildern kann das Gehirn Rückschlüsse auf Entfernungen ziehen und dies ermöglicht uns räumliche Wahrnehmung.

Schon 1838 erfand Sir Charles Wheatstone ein erstes Stereoskop, das es erlaubte zwei Bilder gleichzeitig aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Im Prinzip ist es möglich, eigene Stereoskopbilder aufzunehmen und durch das hier gezeigte Stereoskop zu betrachten. Noch heute werden Stereoskopkameras verkauft.

Insgesamt sind zehn Stereobildpaare von Meisterwerken der Renaissance bis zum Impressionismus beigelegt:

  • Sternennacht (1889), Vincent Van Gogh
  • Der Traum (1910), Henri Rousseau
  • Die Anatomie des Dr. Tulp (1632), Rembrandt
  • Die Übergabe von Breda (1635), Diego Velázquez
  • Las Meninas (Das Hoffräulein, 1656), Diego Velázquez
  • Samson and Delilah (1609), Peter Paul Rubens
  • Die Geburt der Venus (1482), Sandro Botticelli
  • Die Kathedrale von Salisbury (1828), John Constable
  • Ballettsaal der Oper in der Rue Le Peletier (1872), Edgar Degas
  • Die Gesandten (1533), Hans Holbein der Jüngere. In diesem Gemälde ist eine Anamorphose versteckt. Bei dem länglichen, weiß-schwarzen Balken am unteren Ende des Bildes handelt es sich um einen anamorph verzerrten Totenkopf, der allerdings nur aus der richtigen Perspektive deutlich als solcher erkennbar ist.)



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