Trinkvogel alias Einsteins trinkende Ente

Der Trinkvogel - ein über 60 Jahre altes Physikspielzeug.

  • ab 14 Jahre
  • Material: Glas
  • Maße: ca. 19 x 6,5 x 6,5 cm
  • Gewicht (mit Verpackung): ca. 100 g
  • Lieferumfang: ein Trinkvogel / Einsteins trinkende Ente

Bestell-Nr.:
FL00001

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Der Trinkvogel ist auch bekannt unter dem Namen Einsteins trinkende Ente oder einfach Trinkente. Benetzt man seinen Kopf mit Wasser, so wippt der Trinkvogel unablässig vor und zurück. Leider darf dieses Model des Trinkvogels in Europa aufgrund seines Inhaltsstoffes nicht mehr verkauft werde.

Seit seiner Erfindung fasziniert der Trinkvogel nicht nur Wissenschaftler. So haben sich sowohl Albert Einstein wie auch der US-Präsident Herbert Hoover, ursprünglich Ingenieur intensiv mit dem Trinkvogel beschäftigt. Wieso, so wollten sie wissen, kann er ohne äußeren Antrieb, gleich einem Perpetuum mobile, stundenlang wippen? Weder Hoover noch Einstein konnten das Rätsel ohne Hilfe lösen.

Selbst Filmkarriere machte der Trinkvogel. So ist er seit 1979 unter anderem in der Eröffnungsszene des Sciencefiction-Films "Alien" von Ridley Scott zu sehen.

1995 und 1998 spielte der Trinkvogel in der Cartoon-Serie "Die Simpsons" mit. In einer Folge von 1995 soll er wippend die Computertastatur der Comicfigur Homer Simpson bedienen, der für ein Kernkraftwerk arbeitet. Es kommt, wie es kommen muss, und zwar zu einer Beinah-Kernschmelze. Die Verkaufszahlen für den Trinkvogel stiegen trotz seines Versagens nach dieser Folge stark an.

Wie funktioniert der Trinkvogel?

Auch wenn es so scheint: Beim Trinkvogel handelt es sich nicht um ein Perpetuum mobile. Vielmehr ist dieses physikalische Spielzeug eine clever konstruierte Wärmekraftmaschine. Dabei wird der Temperaturunterschied zwischen dem feuchte und damit kühlen Kopf des Vogels und seinem Hinterteil, das Zimmertemperatur hat, genutzt, um mechanische Arbeit in Form des Wippens zu leisten.

Um dies zu verstehen, muss man wissen, dass sich im Inneren des Vogels eine Flüssigkeit mit einem sehr niedrigen Siedepunkt befindet, sodass diese sehr leicht und schon bei niedrigen Temperaturen verdampft. Zudem wird bei der Herstellung des Trinkvogels die Luft im Glas evakuiert. Im Innern des Trinkvogels befinden sich dann nur noch die Flüssigkeit und Dämpfe. Kühlt der Kopf des Vogels ab, so entsteht dort ein Unterdruck. Die Flüssigkeit aus dem Hinterteil steigt auf und der Vogel kippt nach vorne.

Ist dies geschehen, können Dämpfe aus dem Hinterteil in den Kopf gelangen, die die Flüssigkeit dort wieder verdrängen. Sie fließt zurück in das Hinterteil und der Trinkvogel richtet sich auf.

Solange der Temperaturunterschied zwischen Kopf und Hintern erhalten bleibt, wiederholt sich dieser Vorgang.

fast perpetuum (24 h)

vorher 3-5 min Kopf und Hut in dest Wasser wässern. Dann läuft sie bei mir 24 h bis verdunstetes Wasser im Becher nachgefüllt werden muss

Mörchen - 2013-12-05 18:35:30

Zu jeder Zeit ein Hingucker

Diesen tollen Artikel kenne ich auch schon aus früherer Zeit und hatte ihn mir deshalb aktuell wieder bestellt. Zwar hat sich bereits beim ersten Hinstellen der seitliche Drahtaufhänger vom Draht-Grundgestell gelöst, doch das werde ich mit dem Lötkolben und/oder mit Draht und Kleber sicher selbst lösen ...oder ich baue mir gleich selbst ein haltbareres Gestell als Auflage für den Vogel. Für den Drahtaufsteller lässt sich in Zukunft bestimmt auch wieder eine stabilere Lösung finden.

ndre Büttner - 2012-09-04 14:20:21

Trinkt und trinkt und trinkt

Lustige Ente die einfach nicht aufhört zu trinken. Selbst als ich ihr das Glas wegnahm wippte sie noch heiter eine halbe Stunde weiter.

Bin sehr zufrieden.

Jim Bachmann - 2011-05-04 17:46:24

Ungereimtheiten

Erfreulich, dass es wenigstens noch diese Ausführung der Einsteinente gibt, so kindisch und albern sie auch aussieht.
Das Original in Ganzglas ist zwar noch im Internet zu besichtigen, aber nicht zu kaufen. Es ist laut einer EU-Richtlinie verboten.
Wahrscheinlich hat die EU noch nicht mitgekriegt, dass diese Ente hier noch im Handel ist. Hoffentlich bleibt das so. Wehe wenn die zuständigen Herren der EU hiervon Wind kriegen. Dann würde natürlich sofort ein erweitertes Verbot erlassen.
Wofür ist die EU zuständig? Die wissen das selber nicht! In einer Welt, die voll ist von strukturellen, organisatorischen und sozialen Katastrophen kümmern sich diese wichtig daherstolzierenden Herren um das Verbot einer anschaulich die Physik demonstrierenden Glasente.
Gibt es noch jemanden, der sich über die allgemeine Politikverdrossenheit wundert? Ich glaube kaum.
Übrigens, ich habe die läppische Schwanzfeder entfernt und den Hals blank geschabt. Wenn ich jetzt noch den albernen Hut runterkriege brauche ich nur noch ein schickes Gestell aus glasklarem Kunststoff zu bauen. Man kann also noch was draus machen. Trotz EU.

Karl - F. Friedel - 2011-04-13 21:58:26
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